Ein tiefes Geheimnis eines „Ichs“

Ein tiefes Geheimnis eines „Ichs“

Sowohl Menschen als auch Tiere bestehen aus einer realen Materie von Knochen, Fleisch und Blut. Was dabei entscheidend ist, sie sind keine tote Materie, sondern voll des Lebens. Man kann sie anschaulich mit einer modernen, regsamen Stadt, die ihre Identität hat, vergleichen.

Es gibt Wohnungen für ihre Bewohner – Organe; Schulen, in denen sie lernen können; Geschäfte mit ihren Nahrungslagern; ein Stromaggregat samt der Verkabelung von Nerven; eine Zentralheizung mit automatischer Temperaturüberwachung; eine Blutkläranlage. Selbst ein allgemeiner Reinigungs- und Pflegedienst samt der Müllabfuhr fehlt dort nicht.

In dieser Materie – einem Stück Fleisch, ist auch ein Rathaus, mit dem Sitz im Kopf; Ärzte – Spezialisten je nach Bedarf, und anschließend eine ganze Armee zur Bekämpfung von Ansteckungen. Auch ein Gefängnis für gefährliche Eindringlinge, die sie mit einem Eiter vom Rest des Fleisches isoliert. Eine Polizei zur Überwachung allerlei Gefahren ist auch dort. Ebenso ein Museum mit einem großen Speicher der Lebenserfahrungen; eine Kirche mit Anweisungen, die auf die zukünftige Neue Erde führen, ergänzt die Stadt.

Diese Materie hat noch etwas, was nur schwer zu begreifen ist. Sie besitzt ein „Ich“. Dieses „Ich“ kann sich freuen aber auch weinen; Wonne genießen, aber auch grollen. Sie kann sehen und hören. Das größte was sie kann: Sie kann eine haargenau, gleich ausgestattete, neue Stadt – neues Leben erbauen – Kinder zeugen.

Außer all diesen höchst schätzbaren Ausstattungen hat sie etwas, was nur sehr schwer zu begreifen ist. Man nennt es das „Ich“. Es befindet sich sowohl in einem Kind, als auch in einem Erwachsenen, eines gebildeten oder profanen.

Dieses „Ich“ hat seine Regierung mit ihrer dazu gehörigen Staatsordnung – einer Verfassung des Moralgesetzes Gottes. Eines Gesetzes, das ein Leben in Frieden und sozialer Gerechtigkeit garantiert!
Das „Ich“ kann zwei Gesichter und Formen haben – zwei Eigenschaften besitzen: Ein „großes Ich“ oder ein „kleines Ich“, ein stolzes oder ein demütiges. Diese beiden Formen können sich negativ entwickeln. Ein stolzes „Ich“ kann überheblich, ein Besserwisser sein; Ein kleines „Ich“ kann nachlässig, unordentlich sein. Ein ehrliches Kind Gottes soll beide Formen des „Ichs“ besitzen – in Form eines „gesunden Ichs!“ „Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.§ 1. Petrus 5,5

Es ist eine große Faszination, das „Ich“ bei den Menschen, den einzelnen Tieren und allerlei Pflanzen zu beobachten und zu studieren. Eine besondere Freude bringt die Beobachtung eines kindlichen „Ichs“. Auch das „Ich“ eines Angebers ist interessant. Man staunt, wie weit die Dummheit eines solchen geht.

Dem menschlichen Verstand ist das ganze „Ich“ kaum greifbar. Umso mehr ist es ein Beweis der außerordentlichen Größe eines Schöpfers, der solch ein wunderbares „Ich“ geschaffen hat.

Jedes „Ich“ ist ein kostbarer Schatz, den man ehrenhaft schützen muss.

Die Bibel gibt an verschiedenen Stellen ein Bild über ein ehrbares wie auch ein verwerfliches „Ich“:

„Sei nicht unter den Säufern und Schlemmern;“ (Sprüche 23,20)
„Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“ (1Petrus 5,5)

„Unterscheidet … welches Tier man essen und welches man nicht essen darf.“ (3Mose 11,47)

„Denn sie hatten lieber Ehre bei den Menschen als Ehre bei Gott.“ (Johannes, 12,43)

„Lass dich von einem andern loben und nicht von deinem Mund.“ (Sprüche 27,2)

„Du lehrst nun andere und lehrst dich selber nicht?“ (Römer 2,21)

„Ein zorniger Mann richtet Zank an; ein Geduldiger aber stillt den Streit.“ (Sprüche 15,18)

„Du sollst dich nicht rächen noch Zorn bewahren.“ (3Mo 19,18)

„HERR, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt.“ (Ps. 26,8)

„So will ich dich loben mein Leben lang.“ (Psalm 63,5)

„Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was ER dir Gutes getan hat.“ (Ps 103,2)

„Ich will den HERRN loben; sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein.“ (Psalm 34,2)

„Wer geduldig ist, der ist weise; (Sprüche 14,29) 
„Dass er Geduld habe in bösen Tagen,“ (Psalm 94,13)

„Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (3Mose 19,18)

„Wie habe ich dein Gesetz so lieb! Täglich sinne ich ihm nach.“ (Ps 119,97)

usw. usf.

Bildquellen

  • : ChatGPT