Allsehendes Auge, Dreieck, Sonne

Kurzer Abriss des Artikels „Die drei Götter in einem“ von dieser Webseite

Das Evangelium des Johannes liefert ein wichtiges Material gegen die Trinitäts-Lehre. 
„Im Anfang war das Wort“, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist. In Ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.“ (Johannes 1,1-4)

Analyse: Da die Rede im Bezug zum Menschen steht, handelt es sich in diesem ganzen Text um den Bereich unserer Erde. 
Unter dem hier gebrauchten Begriff „Wort“ ist der Herr Jesus, der Sohn Gottes, zu verstehen, denn hier ist die Rede von der Entstehung aller Dinge in Verbindung mit unserer Erde. Das tat ER durch die Macht des Wortes, die ER von seinem Vater erhalten hat.

Der Text beginnt mit „Im Anfang.“ Das Wort „Im“ deutet auf einen Zeitraum bei der Erschaffung, in dem der Herr Jesus wirkte.
„Und das Wort war Gott.“ Die konkordante Übersetzung spricht an diese Stelle: „Wie Gott war das Wort.“ Und die griechische Bibel sagt: „Das Wort war göttlich“. Also wurde der Herr Jesus nicht als Gott bezeichnet, wie es in den meisten Bibelübersetzungen geschrieben steht. Dass der Herr Jesus kein Doppelgänger seines göttlichen Vaters war, davon zeugt die Aussage: „Im Anfang.“ Gott hat keinen Anfang. Also war Er nur der Herr. Demnach bezieht sich hier der Anfang auf das Geschaffene.

Einerseits heißt es, dass alles durch das Wort geschaffen war; andererseits (1.Mose) ist die Berufung auf Gott, der alles geschaffen hat. Das scheint ein Widerspruch zu sein. Ein Vergleich mit dem Bau des Eiffelturms kann Licht bringen: Ing. Gustave Eiffel gilt als der Erbauer des größten Turms seiner Zeit in Paris. Die Tatsache aber ist, dass nicht er direkt diesen Turm erbaut hat, sondern hunderte von Arbeitern. Jedoch war Ing. Eiffel der Initiator des Turmes und der Aufseher. So ähnlich war es mit der Erschaffung unserer Erde: Gott, der Allmächtige, beauftragte seinen Sohn mit dem Bau und gab Ihm dazu die nötige Macht.

Alles wurde durch dasselbe Wort hervorgerufen. Bei der Erschaffung unserer Erde wird wiederholt gesagt: „Und Gott … (machte dies und jenes durch das Wort 1. Mose, Kap.1.und 2.)
„Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in Kürze geschehen soll; und er hat sie gedeutet und gesandt durch seinen Engel zu seinem Knecht Johannes, der bezeugt hat das Wort Gottes und das Zeugnis von Jesus Christus, alles, was er gesehen hat.“ (Offenbarung 1,1.2)

Analyse: Das hier ist der amtliche Weg einer Botschaft: Sie kommt von Gott, dem Allmächtigen, geht über den Herrn Jesus an einen Engel, und endet bei dem Menschen. Also Gott ist hier nur Einer.
„Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asia: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind, und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Fürst der Könige auf Erden!“ (Offenbarung 1,4.5)

Analyse: Hier kommen zwei Personen und sieben Geister vor: „Der da ist, der war, und der kommt“ – und vom Sohne Gottes, Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge. „Er hat uns zu einem Königreich gemacht, zu Priestern vor Gott und seinem Vater, dem sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit!“ (Offenbarung 1,6) Ewig ist nur Gott der Vater. Auch hier kommt nur ein Gott vor.

Alle Briefe des NT (außer dem an die Hebräer) tragen einen ähnlichen Gruß: „Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!“ Hier ist zu beachten, dass alle Briefe des NT entstanden sind, als der Herr Jesus bereits wieder im Himmel war. Dem entsprechend unterscheiden die Schreiber aller Briefe zwischen Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus. Alle diese Notizen stehen eindeutig gegen jegliche Trinitäts-Lehre.

„Denn wie der Vater das Leben in sich hat, so hat ER auch dem Sohn verliehen, das Leben in sich selbst zu haben. Und ER hat ihm Vollmacht gegeben, auch Gericht zu halten, weil Er der Sohn des Menschen ist.“ (Johannes 5,26,27 /Schlachter, Menge)

Analyse: Das Geliehene bleibt weiterhin im Besitz des Eigentümers. Man kann das Geliehene zurückgeben. Darum konnte der Herr Jesus überhaupt sterben! Wenn Er ein unsterblicher Gott gewesen wäre, wäre er offensichtlich nicht gestorben! Wenn Er nicht gestorben wäre, ist unsere Hoffnung auf die Erlösung völlig vergeblich!!!
Diese Feststellung ist der gravierendste Beweis gegen jegliche Trinitätslehre.

Folgendes gehört auch dazu: Wenn der Heilige Geist eine separate Person ist, dann sind Gott Vater und der Herr Jesus ohne einen Geist. So ist dann ein Mensch mehr, als die beiden, denn der Mensch hat von Natur aus einen eigenen Geist.

Noch dieser Beweis gegen die Trinitätslehre: „Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hieß Johannes.“ … „Und ich kannte ihn nicht. Aber der mich gesandt hat zu taufen mit Wasser, der sprach zu mir: Auf welchen du siehst den Geist herabfahren und auf ihm bleiben, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft. (1.Johannes 1,6.33) In Verbindung mit der Trinitätslehre ist es wichtig hier zu betonen, dass man nicht mit einer Person taufen kann! Also kann es sich hier nicht um eine Person handeln, sondern um eine Kraft.

Sollten Gott und der Herr Jesus beide gleiche Götter sein, wieso wird der Eine als Vater, der andere als Sohn bezeichnet? Sollte es tatsächlich so sein, dann wird hier ein kosmisches Theater gespielt.
Warum dieser Artikel? Das erste Gebot des Moralgesetzes (2. Mose 20,1) erlaubt nur, einen Gott zu erkennen. Gegen dieses Gebot leitete Satan eine Bewegung ein, und bot viele verschiedene Götter an. Dies ist sichtbar in den heidnischen Religionen, in denen besonders drei, ohne jeglichen Kontakt zu Christen, erfunden wurden. Dem entsprechend ist die Lehre von einer Trinität eine rein heidnische Erfindung, und ein Verstoß gegen das erste Gebot Gottes! „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!“  (2.Mose 20,3)

Über dieses Thema gibt es auf dieser Webseite noch einen Artikel mit der Überschrift: „Drei Götter in einem Gott“.