Junge und Mädchen beobachten staunend die Schöpfung

Es war alles sehr gut

„Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“ 1. Mose 1,31

Die Welt, sowohl im Bereich der Physik und Chemie als auch der Kunst und Ethik, ist voll von faszinierender Weisheit und Schönheit. Was besonders auffällt, ist die Komplexität der Schöpfung in ihrem wunderbaren Zusammenspiel. Höchst erstaunlich sind auch die Fähigkeiten einzelner Menschen, besonders der Kinder, in verschiedenen Bereichen der Erkenntnis. Man spricht von Genies, die die durchschnittliche Fähigkeit eines Menschen weit übertreffen. Diese Genialität ist besonders bei Kindern zu beobachten. Sie versetzen sogar Fachleute in höchstes Staunen und große Verwunderung.

Das Fernsehen, das allgemein nicht zu empfehlen ist, bringt gelegentlich auch etwas Positives. Es gibt Sendungen, die zum großen Staunen veranlassen, besonders durch die Leistungen von Kindern in verschiedenen Disziplinen und Bereichen. Hier einige Beispiele aus der Fernsehsendung „Klein gegen Groß“:

Dort wird unter anderem gezeigt, dass Kinder fähig sind, aus einer sechsstelligen Zahl nur per Kopf verschiedene Wurzeln zu ziehen. Auch können sie sich wahllos 4.000 verschiedene aufgeschriebene Zahlen in ihrer Reihenfolge merken. Sie sind ferner fähig, sich die Namen von 30 unbekannten Menschen und 40 Bäumen zu merken, deren Bilder sie in den Händen halten.

Sie beherrschen das Rechnen so exzellent, dass sie in kürzester Zeit in einem magischen Quadrat mit 16 × 16 Feldern in jeder Zeile, sowohl horizontal als auch vertikal und diagonal, eine im Voraus angegebene gleiche sechsstellige Endsumme errechnen können. Auch sind sie fähig, eine angegebene beliebige Nummer nur im Kopf sekundenschnell in eine Rechenaufgabe umzusetzen, zum Beispiel:

385917 = (-3 + 8) × (-6 + 9 + 17) = 100

Diese Kinder schaffen es sogar, ein Kreuzworträtsel mit 40 angegebenen Wörtern in einem Kreuzwortfeld aufzustellen, ohne die einzelnen Wörter sofort aufzuschreiben, sondern nur im Kopf. Ebenso können sie eine Summe aus 200 verschiedenen zweistelligen Zahlen in nur 1,26 Minuten im Kopf berechnen. Bei einem mathematischen Test war ein zehn Jahre altes Kind mit dem Ergebnis im Kopf schon fertig, während der Erwachsene mit dem Rechner erst am Anfang des Tippens war.

Nur aufgrund von Koordinaten erkennen diese Kinder sekundenschnell die angegebenen Positionen auf der Weltkarte. Nur aus einem Strich, der die Grenze zwischen zwei Staaten bildet, erkennen sie, um welche zwei Staaten es sich handelt. Auch allein aus Linien, die Schnellstraßen darstellen, erkennen sie auf der Landkarte, um welchen Staat es dort geht.

In dieser Sendung wurde auch ein zwölf Jahre alter Junge gezeigt, der fähig ist, in zwei Tagen eine neue Sprache zu erlernen. Zu jener Zeit konnte er bereits 46 Sprachen sprechen, schreiben und lesen.

Ein anderes zwölfjähriges Kind kennt von allen Staaten der Welt jeweils den Namen der einwohnerstärksten Stadt, den Namen des Regierungschefs, die Amtssprache, die Währung, die höchste Erhebung, die Landesvorwahl und das Nationaltier.

Ein achtjähriges Kind erkennt in 90 Sekunden 46 Nationalflaggen. Ein anderes achtjähriges Kind erkennt namentlich fünf einzelne Töne, die zusammen in enger oder breiter Harmonie erklingen.

Seit meiner Jugend konnte ich ein Lied, dessen Melodie ich kannte, in verschiedenen Tonlagen spielen. Die Wahl der jeweiligen Tonlage bestimmte ein anderer, und zwar sogar während des Spielens. Ich spielte weiter, ohne in der Melodie oder im Rhythmus zu stocken oder sie zu verändern.

Eine besondere Klasse dieser Kindergenies gibt es auch im Bereich der Kunst. So kennt die Welt bereits vierjährige Klavier- und Violinvirtuosen sowie Solosängerinnen und Solosänger.

Es werden Menschen vorgestellt, deren Leib fähig ist, verschiedenste Leistungen, auch akrobatische oder körperliche, vorzuführen. Kein Roboter besitzt alle diese faszinierenden Fertigkeiten.

Diese Fernsehsendung „Klein gegen Groß“ erweckt große Bewunderung bis hin zum Staunen. Aber wie so oft gilt: Nicht alles, was glänzt, ist Gold. Bekanntlich beginnt jede dieser Wetten mit einem kurzen Satz des kleinen Teilnehmers:

„Ich wette, dass ich besser bin als …“

Hier nennt das Kind eine berühmte Person in der jeweiligen Disziplin. Wenn der Kleine dann tatsächlich siegt, erschallt ein ohrenbetäubender Jubel des Publikums, und das Ereignis wird in der Presse verewigt.

Man muss kein Psychologe sein, um zu wissen, dass sich in einem solchen Kind ein sehr ungesunder und gefährlicher Stolz entwickeln kann. Dieser momentane Stolz kann in eine ungewollte negative Charakterbildung übergehen. Um ein solches Kind vor dieser Gefahr zu schützen, es aber nicht zu verbittern oder gar in eine seelische Katastrophe zu führen, spielt eine weise Erziehung seitens der Eltern eine große und wichtige Rolle. Hier ist Fingerspitzengefühl nötig. Dieses ist nur durch ernstes Gebet zu dem lebendigen, großen Gott zu bekommen.

Diese Sendung „Klein gegen Groß“ kann noch einen anderen Nutzen hervorbringen: Sie enthüllt den großen Schöpfer, aus dessen Hand alle diese Genies kamen. Sie sind ein Überbleibsel der einst geschaffenen vollkommenen Menschen. Kein Roboter, auch nicht mit der größten und besten KI, ist fähig, neben den oben genannten Aufgaben auch noch gefühl- und kunstvolle Werke der Dichtung oder der Musik hervorzubringen. Das können nur Menschen, denn sie kamen aus der Hand Gottes. Der Rest der Weltbevölkerung sind solche, die mit der Zeit und unter dem Einfluss der Sünde degeneriert sind.

Zu der grandiosen Schöpfung Gottes gehört auch die gesamte übrige Natur. Auch sie ist einer genauen Betrachtung würdig. Aufgrund der integrierten Gene erwacht jedes Jahr die ganze Natur zu neuer und bunter Blüte. Aus demselben Grund sind tausend Jahre alte Samen, neu in den Acker gesetzt, fähig, wieder zu keimen, zu blühen und reife Früchte hervorzubringen.

Noch dies ist zu erwähnen:

„So spricht der HERR, der die Sonne gesetzt hat zum Licht für den Tag, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zum Licht für die Nacht, … HERR der Heerscharen ist sein Name.“

Jeremia 31,35

Aus diesem Vers kommt der Gedanke hervor, dass am Anfang die Aufgabe des Mondes war, die ganze Nacht zu beleuchten und nicht nur einen Teil, wie es heute der Fall ist. Warum er heute auch tagsüber am Firmament zu sehen ist, bleibt mir ein Rätsel.

„Du hast den Mond gemacht, das Jahr danach zu teilen; die Sonne weiß ihren Niedergang.“

Psalm 104,19

In dem oben dargestellten Bild ist nur ein winzig kleiner Ausschnitt des unbegreiflichen Könnens und der Macht des großen Gottes, des Schöpfers des bunten Weltalls, zu sehen.

„Ich preise dich darüber, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt es sehr wohl.“

Psalm 139,14

„Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.“

Prediger 3,11

Dass Gott die Ewigkeit in das Herz des Menschen gelegt hat, beweist der natürliche Drang nach ewigem Leben, nach dem sich jeder so sehr sehnt. Kein gesundes Lebewesen möchte sterben — nicht nur Menschen, sondern auch Tiere, Bäume und Blumen.

„Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“

1. Mose 1,31

„Gott aber ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden; denn ihm leben sie alle.“

Lukas 20,38

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