Kurzfassung des Artikels auf dieser Webseite: „Die Neue Erde“ Sinn und Unsinn des Lebens.
Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt. (2Petrus 3,13)
Der ganze biblische Glaube wäre nicht attraktiv, wenn dahinter nicht die Neue Erde stünde. Und diese wäre uninteressant, wenn deren Bild eine unreale Utopie sein sollte. Nur eine genaue Studie der Bibel, ohne Auslassen einzelner Wörter, kann hier das richtige Bild beschreiben und aufzeichnen.
Der Grundstein dieses Artikels ist die Bewertung der Erde seitens Gott, als sie nach der Erschaffung fertig war: „Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“ (1Mose 1,31)
Sollte Gott die zukünftige Neue Erde anders gestalten, als die erste war, würde es heißen, dass die Erste nicht gut war – Gott hat sich geirrt.
Dem entsprechend reicht es aus, die zwei ersten Kapitel der Bibel sorgfältig zu lesen, und das Bild der Neuen Erde entsteht in voller Schönheit vor unseren Augen.
Da die Erde ursprünglich mit einem Wassermantel umhüllt war, war das Klima hier ausgewogen: weder große Hitze noch große Kälte.
Die Lebewesen bestanden aus den Menschen und verschiedenen Arten von Tieren – Tieren des Landes, der Lüfte und des Wassers.
Die Nahrung bestand in den Früchten des Feldes und der Bäume.
Der Mensch bekam den Status einer Krone der Schöpfung. Er sollte über all dies walten.
Die Grundlage der Gesellschaft lag in der Gründung einer Familie von Vater, Mutter und Kind.
Das gesellschaftliche Zusammenleben wurde durch das kosmische Moralgesetz geregelt – das Recht der Zehn Gebote Gottes. Ein alter Status, der das Leben in Frieden und sozialer Gerechtigkeit regelt und garantiert, dessen Inhalt die Menschen jedoch missachtet oder abgeändert haben. Dieses ursprüngliche Moralgesetz kommt dann wieder zu vollem Anrecht.
Jedes der Zehn Gebote regelt dann wieder in vollem Sinne das praktische Leben auf dieser Neuen Erde. Es werden keine Götzen und dessen Anbetung mehr sein. Man wird sechs Tage arbeiten. Der siebente Tag wird zur Ehre Gottes bestimmt und entsprechend gefeiert. Die Familie wird wieder in ihrer Schönheit und Wärme hell leuchten. Es wird nicht mehr getötet, geklaut, fremd gegangen und nicht mehr gelogen. Dieser kosmische Status ergänzt das Bild der Neuen Erde.
Auf dieser Neuen Erde wird es keinen Tod mehr geben, denn alle haben Zugang zum Baum des Lebens, dessen Früchte permanent das Leben verlängern. Der Duft seiner Blätter wird alle beleben und zu guter Laune animieren.
Es werden auch Tiere sein, die jetzt als gefährlich gelten, aber dort wieder grasen, wie am Anfang. „Da wird der Wolf beim Lamm wohnen und der Panther beim Böcklein lagern. Kalb und Löwe werden miteinander grasen, und ein kleiner Knabe wird sie leiten. Kuh und Bärin werden zusammen weiden, ihre Jungen beieinanderliegen, und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind.“ (Jesaja 11,6.7) Diese Bibelstelle deutet klar an, dass auf der Neuen Erde, die erst nach tausend Jahren nach der Wiederkunft des Herrn Jesu entsteht, Menschen und allerlei Tiere gebären werden.
Weil Gott die erste Erde als sehr gut erklärt hat, ist es sehr wichtig zu wissen, dass der Mensch eine souveräne Persönlichkeit bleibt. Kein braver Roboter. Kein Geist im weißen Hemd, mit einer Palme und Harfe in den Händen. Dem entsprechend ist es maßgebend, dass dort nur solche Menschen hinkommen, die die Gebote Gottes immer und überall respektieren. Dies haben sie schon in der alten Welt gelehrt und danach treu gelebt.
Es ist verständlich, dass anfangs neben der großen Freude auch eine große Trauer sein wird. Eine Trauer nach den Vielen, die mit der alten Welt untergegangen sind. Aber wie schon jetzt gilt, dass die Zeit die Wunden heilt, um so mehr dann in der unbeschreiblichen Wonne der Neuen Erde.
„Und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.“ (Offenbarung 21,4)
Und noch dies: In der Ewigkeit wird es keine Langeweile geben, denn es steht folgendes geschrieben:„Sie werden Häuser bauen und bewohnen, sie werden Weinberge pflanzen und ihre Früchte essen.“ (Jesaja 65,21) Und: „Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun.“ (2 Mose 20,9) Um arbeiten zu können, man muss vorher ausgebildet werden – eine Schule absolvieren.
Eine besondere Schönheit auf der neuen Erde wird jeder siebte Tag der Woche sein. Jeden Sabbat kommen alle Erlösten seit Adam auf dem gläsernen Meer zusammen, um in einem grandiosen Gottesdienst dem großen Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus Ehre, Preis und Anbetung auszusprechen. Aus allen Kehlen erklingt ein unbeschreiblich imposanter Chor der beträchtlichen Dankbarkeit.
„Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen.“ (Jesaja 35,10)
Es lohnt sich, mit allem Ernst nach dieser herrlichen Zukunft, samt den Bedingungen, zu streben. Schon heute, mit Gottes Hilfe beginnend, und zuletzt, mit großem Jubel, es erreichend!!!
„Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt.“ (2.Petrus 3,13)
Denn wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir Bestand haben, spricht der HERR, so soll auch euer Geschlecht und Name Bestand haben. (Jesaja 66,22)
Bildquellen
- neue-erde: Bild mit erstellt mit KI (ChatGPT)