Mein Glaube 
hängt nicht auf einem dünnen Faden!

Die Welt der Wunder.

Je größer das Wissen, desto mehr taucht Gott der Bibel auf. Der berühmte Naturforscher, Charles Darwin, hat sich vorgenommen eine Evolution – eine Entwicklung – der ganzen Umwelt, zu ergründen. Das sollte sein Lebenswerkt sein. Dieses Werk wurde aufgenommen von großem Publikum, denen entsprach es, von einem lebendigen Gott und seiner Herrschaft loszuwerden. „Als dieser Forscher sein Lebensende spürte war schließlich unsicher, ob er seinen eigenen Überzeugungen glauben soll …“ (Internet)

Wenn ich eine Landschaft kreuzte, betrachte gerne, bis ins Detail, die Bäume, große und kleine Pflanzen, die filigrane Schönheit der unzähligen Blumen: ihre Form, Disagien und bunte Koloratur. Auch nehme ich gerne ihrem allerlei Duft wahr. Auf einer belebten Straße ist mir nicht peinlich, blühende Blume zu beschnuppern.

Auch ist mir nicht peinlich vor einem Baum oder einem Busch stehen zu bleiben und das Treiben und dem Gesang der Vögel zu beobachten und ihrem Klang genießen. Auch den vielen Visage von Hunden und Katzen, auch den Ausdruck ihrer Augen schenke ich meine Aufmerksamkeit. Gerne beobachte ich ihre Charaktere, z. B. die Ruhe, eines großen Hundes neben einen Kleinen, der mit regen Hupfen und Fauchen deutlich macht, mit ihm spielen zu wollen.

Was mich besonders fasziniert, ist die bunte Auswahl der verschiedenen Arten, Formen, Größen, Farben der bunten Umwelt. Besonders bewundre ich die überall sich befindliche Symmetrie – sowohl in der Flora wie auch der Fauna – was Links ist, ist auch Rechts. Diese Symmetrie ist ein klarer Beweis eines Schöpfers. Für eine Erklärung wird kein Wissenschaftler oder ein extra weiser Tüftler wo nötig.

Ich glaube an Gott, weil ich IHN selbst erlebt habe.

Bestimmt, wie jeder andere Mensch, musste auch ich durch Dick und Dünn, im Licht und Finsternis, mein Leben laufen. Jedoch, ich hatte einen großen Vorteil: Meine Eltern waren tief gläubige Menschen. Ich habe von ihnen gelernt die Tage mit Gott zu laufen. Das hat aber nicht geheißen, dass keine Probleme da waren. Im Gegenteil. Wegen meinem Glauben und dessen Ausübung, kamen öfters zusätzliche kleinere und größere Schwierigkeiten und Bürden auf mich zu. Hier einige Beispiele:
Am ersten Tag im Kindergarten sagte ich dortiger „Tante“: „Aber bitte ohne Schweinefleisch!“. Meine Schulzeit war begleiten mit einem langen Kampf um den freien Sabbat. Die Mitschüler nannten mich „Sabbatist“. Es kam so schlimm, dass ich am Sabbat mit der Polizei zur Schule musste. In meinem sechzehnten Lebensjahr wurde ich vor Gerichte gezerrt. Erst waren es hohe Geldstrafe, zuletzt wurde ich dem Arbeitsamt zur Verfügung gestellt. Ich sollte bei einer Firma, in einem Kellerraum mit schwacher Beleuchtung, im Benzinbad Schreib- und Rechenmaschinen vor dem Reparateur reinigen. Doch, in diesem Posten war ich nur einen Tag. Denn plötlich tauchte bei uns ein fremder Mann. Er sagte: „Ich bin Rechtsanwalt. Bin gekommen um ihnen zu helfen. Ab nächsten Tag war ich bei derselben Firma als Elektriker tätig. Das war die Antwort auf meine, an Gott gerichtete, Gebete. Dieser Art von erfüllten Gebeten waren in meinem Leben sehr viele. Doch nicht nur in traurigen Angelegenheiten, sondern auch in heiteren.

Einmal wollte ich mit meiner Gemahlin in Urlaub fliegen. In unseren Gebeten baten wir Gott um einen bestimmten Platz am Bort. Wir sind etwa später angekommen, so, dass alle Passagiere an ihren Plätzen schon saßen. Es waren nur noch zwei Plätze frei. Genau diese, die wir uns gewünscht haben.
Meine Gebetserfahrungen mit Gott waren so viele und immer noch sind, dass ich sie in ein Buch sammle. Dieses Buch ist des Goldes wert. Wenn wiedermal eine schwere Zeit kommt, greife ich nach ihm und erfrische so immer wieder aufs Neue meinen Glauben an den liebevollen Gott der mich annimmt und weise hilft!

Eine wiederholte Erfrischung des Glaubens, durch die Beobachtung der Natur und durch eigene Gebeterfahrung, sind notwendig und Lebens wichtig. Dies veranlasst der Alltag, in dem immer wieder eine Empfindung vorkommet, im Glauben allein da zu stehen.

Diese zwei Komponenten, die Natur und eigene Erfahrungen, wirken umso stärker, wenn sie zur Zweit betrachtet werden. In so einem Miteinander ist man gleichzeitig zum Lehrer und Schüler. Es hat noch einen weiteren Vorteil: Statt sich alleine in dem Negativen zu vertiefen, ist eine Atmosphäre zur Zweit mit Edlen Gedanken gefühlt.

Eines Sabbats Nachmittag bei Militär, gerade als wir freie Zeit von der Baracke verbrachten, kam ein sehr strenger Offizier auf uns zu. Mit einer Rute in der Hand, schlug er wieder und wieder auf seine hohen Stiefel. Auf militärischer Art und Weise, schrie er: „Sofort alle antreten!“ Da ich gerade ohne Jacke war, rannte ich auf mein Zimmer um sie zu holen – denn beim Rapport muss der Soldat eine Jacke anhaben. Als ich dann laufend wieder vor der Baracke war, marschiert die Einheit im Gänsereihe weg. Da hörte ich hinter mir den Wachoffizier rufen: „Laufersweiler wo rennen sie hin! Sofort zurück!“ Das musste er nicht zweimal sagen. Sofort rannte ich auf mein Zimmer, viel auf die Knie, und dankte Gott für den unerwarteten Einsatz. Als später die Kameraden zurückkamen, fragte ich sie was es da draußen war. Sie erzählte, dass sie mit militärischen Befehlen, im Gänsemarch, zu einem Haufen Holzbalken kamen. Dort, immer auf Befehlsweise, mussten sie die Balken hochheben, weitermarschieren um sie später ablegen.

Wegen Anhalten des vierten Gebot Gottes, hätte ich hier aus der Reihe heraustreten müssen, und diesem strengen Offizier, zwar sehr höflich, den Gehorsam zu verweigern. Laut der vielen Erfahrung der anderen adventistischen Soldaten, die am Sabbat auch nicht arbeiten wollten, drohte mir eine sofortige Verhaftung, die bis zu zehn Jahre lang andauernd konnte. Da ich von Geburt an körperlich schwach und zerbrechlich bin, hätte ich dies kaum überlebt. Gott, in Seiner großen Liebe, bewahrte mich auf diese wunderbare Weise aus dieser niederschmetternden Lage. Das ist nicht alles an diesem Erlebnis. Offizier, der mich zurückrief, kam, an diesem Samstag zu ersten Mal auf unsere Baracke. Eine Baracke beherbergt ein Hundert Soldaten. Woher kannte er meinem Namen? Und noch dies: Für einen Tscheche, meinen Namen auszusprechen, ist ein Zungenbrecher. Alle unsere Bekannten haben nichteimal nach Jahren es geschafft. Das er meinen Namen wusste und richtig aussprechen konnte, war ein Beweis für den wunderbaren Einfluss Gottes.

Zu vielen Erfahrungen gehörte auch diese. Mein Beruf war im Bereich des Radioservice. Für größere Radiogeräte habe auch Heimservice gemacht. Einmal stand ein großes Radiogramofon am Bett eines kranken, älteren Mannes. Bei der Reparatur bin mit diesem Mann in Gespräch gekommen. Nach und nach stellten wir beide fest, dass wir uns kennen. Dieser Mann war einer von den großen Peinigern an meiner früheren Arbeitsstelle (als technischer Zeichner. (Ich war 16 Jahre alt) Wegen den Sabbat hat er mir das Leben zur „Hölle“ gemacht. Als wir uns allmählich erkannt haben, rief er seine Familie zu sich, entschuldigte sich bei mir und sagte: „Wenn ich noch einmal leben sollte, werde ich die Lebensart dieses Mannes wählen!“

Obwohl ich während meines langen Lebens mit Gott viele Erfahrungen gesammelt habe, ist mir nicht immer leicht an Seine Führung meines Lebens zu glauben. Die Ursache kann daran liegen, dass Gott ab und zu absichtlich denken ließ, eines Alleinseins, um nicht dauern wie ein Kind im Glauben zu erscheinen, dass dauernd an „Mutters Zipfel“ hält. Gott will bestimmt reife Nachfolgen haben, die nicht einen schwärmerischen Glauben besitzen, sondern einen mit Verstand erprobt und im Alltag bewährtet.

„Denn wir sollen keine unmündigen Kinder mehr sein; wir dürfen uns nicht mehr durch jede beliebige Lehre vom Kurs abbringen lassen wie ein Schiff, das von Wind und Wellen hin und her geworfen wird, und dürfen nicht mehr auf die Täuschungsmanöver betrügerischer Menschen hereinfallen, die uns mit ihrem falschen Spiel in die Irre führen wollen.“ (Epheser 4,14)

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