Fantasievolle Weltraumszene mit einem großen violett-goldenen Planeten, der Erde, weiteren Himmelskörpern und leuchtenden Sternen zwischen Wolken.

Der große kosmische Konflikt

Kurzfassung der Artikel
 „Preis der Rebellion“ – „Krieg der Giganten“ – „Die Garde Jesu“

„Nun brach im Himmel ein Krieg aus. Der Engelfürst Michael und seine Engel griffen den Drachen an. Dieser setzte sich mit seinen Engeln zur Wehr.“ (Offenbarung 12,7/NGÜ)

Was ging diesem Krieg voraus?

In der Residenz Gottes:
Zwei Schirmengel der kosmischen Konstitution Gottes!

„Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! ⟨Wie bist du⟩ zu Boden geschmettert, du Bezwinger der Völker! Und du, du sagtest in deinem Herzen: »Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über den Sternen Gottes meinen Thron aufrichten und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden Ich will hinaufsteigen auf Wolkenhöhen, dem Höchsten mich gleichmachen.« (Jesaja14,12-14)

Dieser Vers spricht nicht über die Gleichheit Luzifers mit Gott als solchen (so naiv war er bestimmt nicht), sondern gleich in Seiner Herrschaft. Das heißt, er wollte ein eigenes Reich aufrichten und dort der Höchste sein.

Um seine Politik zu begründen und einladend zu machen, behauptete er, dass das Moralgesetz Gottes nicht gut und nicht erfüllbar sei. Er bot ein Reich ohne Verfassung und ohne Gesetze an. Da die Engel keine Erfahrungen mit der Sünde hatten, war dieses Angebot so verlockend, dass ein Drittel von ihnen sein Reich wählte.

Laut der gültigen Konstitution des Reiches Gottes sollte diese Rebellion Luzifers sofort unterbunden werden. Auch Adam und Eva, als sie das Verbotene taten, sollten am selben Tag sterben. „Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben.“ (1.Mose 2,16.17)

Da Gott Liebe ist, und die Bewohner des Weltalls bis dahin keine entsprechende Erfahrung hatten wohin das Nichtbefolgen des Moralgesetzes führt, startete Gott ein Rettungs- und Erklärungsprogramm – bekannt als das Evangelium.

Dieser Plan war eine sehr frohe, aber gleichzeitig eine sehr traurige Botschaft. Gott legte einen Plan vor, wie das entstandene Dilemma zu lösen ist. Er bestand aus zwei Komponenten: Zum Einem: Die Opferung seines Sohnes, und zweitens, die Erwählung einer besonderen Gruppe von 144.000 menschlichen Zeugen.

Diese Gruppe wird aus der allerschwersten Zeit der Erdgeschichte erwählt sein. Sie soll als Beweis dienen, dass die Gebote Gottes auch unter den schwersten Lebensbedingungen haltbar sind. Mit diesem Plan verfolgte Gott, ein dauerhaftes wichtiges Dokument zu schaffen.

Man bedenke: Vor der ganzen Tragödie der Rebellion Luzifers war im ganzen Weltall alles vollkommen. Überall herrschte ein friedlicher Zustand jeglicher Art. Eine vollkommene, heilige Idylle mit dem freien Willen aller Wesen. Trotz all dem ist es zu dieser gigantischen Tragödie gekommen, denn für diesen idyllischen Zustand gab es damals noch keinen Garanten und keine Rechtschaffenheit für Gott, um sofort einzuschreiten.

Erst als es zu dieser kosmischen Tragödie gekommen war, konnte Gott für einen rechtlichen Garant sorgen, um eine eventuelle neue Rebellion sofort rechtmäßig zu unterbinden – abzubrechen.
In Seiner unermesslich großen Liebe hat Gott schon vor der Erschaffung unserer Erde einen für den Menschen unbegreiflichen Erlösungsplan bereitgestellt. Er bestimmte Seinen Sohn zum Opfer am Kreuz. Seine an den Händen und Füßen sichtbaren Narben werden für alle Ewigkeit ein Dokument sein für ein berechtigtes Handeln Gottes mit dem Sünder – sowohl zum ewigen Leben, als auch zum ewigen Tod.

Dann wird noch ein anderes rechtliches Dokument zur Verfügung stehen: Vor der Hauptstadt der Neuen Erde wird ein ewiglich aufsteigender Rauch sein. Ein symbolischer Rauch eines Feuers, der das Alte, Sündige und Verdorbene zu Asche verwandelt hat.

Und zuletzt wird es eine Garde Jesu geben, die aus 144.000 vollkommenen Menschen bestehen wird. Sie werden aus der schwersten Zeit der Erdgeschichte kommen und als Beweis und Dokument dienen, dass die Gebote Gottes auch unter den schwersten Bedingungen haltbar sind. „In ihrem Munde ist kein Falsch gefunden – sie wurden als Vollkommen gefunden.“ (Offenbarung 14,1.5)

Für alle Zukunft werden alle diese drei Dokumente ein Garant sein, dass sich die irdische Tragödie nimmer wiederholen wird. In seinem Gerechten Handeln würde Gott dann berechtigt sofort eingreifen, um eine eventuelle neue Rebellion im Kern zu ersticken und aufzulösen.

Das Siegel dieser drei Dokumente ist der Opfertod des Herrn Jesus, des Sohnes Gottes. Warum Gott gerade das blutige Siegel wählte, scheint ein großes Geheimnis zu sein. Eines ist da aber sicher: Die Liebe Gottes spielt hier eine entscheidend große Rolle. Wie bekannt, ist die Liebe nicht immer gleich groß. Zum eigenen Sohn ist sie besonders groß. Jedoch scheint die Liebe Gottes zu einem Menschen noch größer zu sein. In Johannes 3,16.17 steht geschrieben:

„Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch Ihn gerettet werde.“

Der Ausgang dieses Konflikts ist in der Bibel im 1. Buch Mose Kapitel 3 Vers 15 vorausgesagt: „Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.“

Dem Satan ist es gelungen, den Herrn Jesus in die Ferse zu stechen – an das Kreuz zu nageln. Warum gerade an ein Kreuz hat seinen Grund. Als Satan das obige Urteil Gottes hörte, nahm er sich vor, den Herrn Jesus auf die grausamste Art zu töten. Da er höchstwahrscheinlich über das Töten kaum etwas Näheres wusste, fing er an, mit dem Töten zu experimentieren. Er stellte fest, dass die Kreuzigung besonders schmerzhaft ist. Höchstwahrscheinlich erhoffte er sich, dass der Herr Jesus am Kreuz aufgeben würde. Und er lag nicht weit von der Tatsache. Der Herr Jesus war tatsächlich in der Versuchung aufzugeben.

„Und Er sprach: Abba, Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir weg! Doch nicht, was ich will, sondern was du willst.“ (Markus 14,36) „Wiederum, zum zweiten Mal, ging er hin und betete und sprach: Mein Vater, wenn dieser ⟨Kelch⟩ nicht vorübergehen kann, ohne dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille!“ (Matthäus 26,42)

In dieser Geschichte hat die Liebe die entscheidendste Aufgabe. Eine Liebe, die durch das Moralgesetz Gottes definiert ist – der zehn Worte aus der Weisheit Gottes, die wir halten sollen. „Und er verkündigte euch seinen Bund, den er euch gebot zu halten, nämlich die Zehn Worte, und schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln.“ (5Mose 4,13) Er schrieb sie auch als Gewissen auf das Herz jeglicher Kreatur, im Himmel und auf Erden. .

„Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.“ (Hesekiel 36,26)

„Deinen Willen, mein Gott, tue ich gern, und dein Gesetz hab ich in meinem Herzen.“ (Psalm 40,9)

„Und ich will ihnen ein anderes Herz geben und einen neuen Geist in sie geben und will das steinerne Herz wegnehmen aus ihrem Leibe und ihnen ein fleischernes Herz geben.“ (Hesekiel 11,19)

Dann wird der Mensch wieder sein, wie am Anfang der Erschaffung, mit dem Unterschied, dass er diesmal einen erfahrenen Charakter besitzen wird, erprobt durch eigene Lebenserfahrungen.

Bildquellen

  • Der große kosmische Konflikt – Planeten und Sternenhimmel: KI (ChatGPT)